🐱 Haltung

Warum europĂ€ische Landschildkröten nicht ins Terrarium gehören und was ihre wahren AnsprĂŒche sind, wird hier erklĂ€rt.

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Warum europĂ€ische Landschildkröten nicht ins Terrarium gehören und was ihre wahren AnsprĂŒche sind, wird hier erklĂ€rt.

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Ein klassisches Bild in Haushalten, Tierhandlungen oder Videoplattformen: Landschildkröten werden in Terrarien gehalten, leben auf trockenem Einstreu und werden mit Salaten, GemĂŒse, Obst und Sticks gefĂŒttert, wĂ€hrend sie unter Lampen „dauerbestrahlt“ werden.

Aber auch das komplette Gegenteil, eine Außenhaltung frei lebend im Garten ohne jegliche Technik ist vertreten. Leider sind beide Arten der Haltung falsch, auch wenn so mancher Halter sich an die Worte festigt „Sie lebt schon xy Jahre so“ oder „Es geht ihr gut“. Allerdings ist allein die rein optische Folge der Terrarienhaltung nicht schön zu reden, denn die Schildkröten sind dort höckrig, haben also einen „hubbeligen“ Panzer.

 

Wie sieht nun die richtige Haltung aus und warum ist sie richtig?

Schildkröten sind wechselwarme Tiere. Das bedeutet, dass sie keine eigene KörperwÀrme produzieren können sondern angewiesen sind auf die Umgebungstemperatur. 

Das heißt aber weder Sauna im Terrarium noch deutsches Wetter im Garten sondern es bedeutet wechselnde Temperaturen, stets orientiert am unberĂŒhrten natĂŒrlichen Lebensraum. Da eine Terrarienhaltung gleichbleibend zu warm ist und eine Gartenhaltung zu kalt, brauchen wir einen Kompromiss aus WĂ€rme durch Technik und Temperaturschwankungen durch Mutter Natur. Dies gelingt am besten in einer Außenhaltung mit beheiztem FrĂŒhbeet. Das bedeutet, dass man im Freigehege Bodenbeschaffenheit, Bepflanzung und Struktur dem natĂŒrlichen Lebensraum nachahmt und so fĂŒr  Abwechslung, Klettermöglichkeiten, Versteck- und Sonnenmöglichkeiten sowie selbststĂ€ndige Nahrungssuche sorgt als auch dass man durch den Zugang zum FrĂŒhbeet warme Umgebungstemperaturen mittels Treibhauseffekt umsetzen kann als auch die lokale WĂ€rme ĂŒber die WĂ€rmelampe. Damit eine nĂ€chtliche Temperaturabsenkung gewĂ€hrleistet ist, diese aber nicht zu stark fĂ€llt, sorgen Thermostate dafĂŒr, dass sie die  angeschlossenen Heizungen an schalten, wenn es zu kĂŒhl wird. So können Schildkröten „auf Temperatur“ kommen, aber dennoch durch Wetter, Jahreszeiten und NĂ€chte „herunter fahren“. Aber auch andere Faktoren wie Helligkeit, natĂŒrliche Sonne, TageslĂ€ngen, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit usw. wirken sich positiv auf die Gesundheit der Schildkröten aus. 

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