ūüźĘ Produkttest Inkbird ITC-308

Ich habe dieses Thermostat im Rahmen eines Produkttests ausprobiert und berichte hier von meiner Erfahrung

ūüźĘ Produkttest Inkbird ITC-308

Ich habe dieses Thermostat im Rahmen eines Produkttests ausprobiert und berichte hier von meiner Erfahrung

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Ich war bisher zufriedene Anwenderin des¬†ThermoTimers¬†und¬†BioGreen¬†Thermostats. Aufgrund der zunehmend positiven Erfahrungen der Inkbird Thermostate, zog im Herbst 2020 nun ein solches Thermostat bei mir ein. Ich gebe zu, ich war etwas kritisch, vor einigen Jahren verwendete ich¬†Inkbird 308 (ohne WLan), ich war nicht nur √ľberfordert mit den englischsprachigen Funktionen und Beschreibungen sondern am Ende funktionierte das alles nicht. Nun sollte also¬†selbige¬†Firma einziehen mit Zusatzfunktionen, n√§mlich WLan. Mal schauen, wie es wurde:

Der erste Vorteil lag aber schon auf der Hand: Die Beschreibung gibt es inzwischen auf Deutsch per PDF zum Download und √ľber Facebook gibt es eine¬†ganz liebe Ansprechpartnerin¬†f√ľr Fragen. Au√üerdem gibt es viele Anwender, sodass man auch die zahlreichen Schildkr√∂ten¬†FacebookGruppen oder¬†Inkbird Facebook Gruppe¬†zu Rate ziehen kann.

Als erstes musste ich mir die App herunter laden, um per WLan vom Handy auf das Smartphone zugreifen zu können und anschließend sollten dann entsprechende Einstellungen vorgenommen werden, um beides zu verbinden. Schade finde ich, dass hier schon auf persönliche Daten zugegriffen wird, in diesem Fall die Emailadresse, wohin man einen Code gesendet bekommt, den man dann in die App einträgt. Fraglich ist auch, wozu der Standort notwendig ist. Wichtig ist doch nur die Nähe zum Router?!

Als Erstes ging es darum, das “Ger√§t zur√ľck zu setzen” und da begann schon meine erste Verzweiflung. Was genau bedeutet zur√ľck setzen? Was muss ich zur√ľck setzen und wo? Mein Handy? Den Router?¬†Das Thermostat? Als erstes schaute ich auf das Thermostat. Diesen kleinen Miniknopf fand ich dort nicht, ebenso fand ich nicht diesen On/Off Knopf der Grafik. Also doch mein Handy zur√ľck setzen, um es mit dem Thermostat zu verbinden? Nein das kann ich mir nicht vorstellen, dann w√§ren ja alle meine Einstellungen weg. Ich werfe einen Blick auf den Router. Ja dort gibt es diesen kleinen Knopf. Als w√ľrde mein Mann meine Gedanken h√∂ren k√∂nnen fuchtelte er schon wild mit seinen H√§nden und rief “Nein, nicht den Router zur√ľcksetzen”.¬† Und nun?

Ich frage bei der Vicky Chan per Facebook nach. Sie wusste zwar nicht so recht was ich meine, verwies mich aber zu YouTube Videos. 

Im einen der verlinkten Videos (nicht mehr verf√ľgbar) habe ich dann erfahren, dass mit “Ger√§t zur√ľcksetzen” eigentlich nur gemeint ist, parallel zur aufgerufenen App im entsprechenden Schritt beim Thermostat den WiFi Knopf so lange gedr√ľckt zu halten, bis die App reagiert. Es erfolgte dann der rechte Hinweis. Und nun? Nun stehe ich schon wieder vor dem R√§tsel, was genau nicht funktioniert.

Ich fragte erneut nach, man verwies mich auf eine mir bekannte Schildkrötenhalterin. Ich erklärte ihr das Problem und sie wiederum erklärte mir dann, dass man im WLan Netz den Inkbird als Roter auswählen muss. 

Interessant, ich war immer der Meinung, das Thermostat verbindet sich mit meinem Router. Aber mein Handy soll das Thermostat als Router verwenden. Nun gut, ich probierte es aus. In diesem Fall bedeutet es, ich muss SmartLife als Router auswählen

Also habe ich es gemacht. Richtigen Router eingestellt, den WLan Knopf gedr√ľckt… Und siehe da, es passiert etwas. Die Anzeige zeigt, dass die Verbindung nun hergestellt wird, ich freute mich schon…

Und dann?

… schon wieder ein Fehler. Wieder nicht geklappt. Also habe ich wieder nachgefragt. Keiner wei√ü, was nun das Problem ist. Ich habe alle Schritte befolgt. Mein Inkbird ist auch nah genug am Router, daran kann es nicht liegen. Ich wiederholte die Schritte einfach noch einmal… Immer und immer wieder. Eine dreiviertel Stunde lang wartete ich und dr√ľckte brav der Reihenfolge nach die Kn√∂pfe und Tasten.

Am Ende habe ich völlig frustriert und genervt aufgegeben.

So viel √Ąrger. Und das alles nur, damit man bequem vom Wohnzimmer aufs Smartphone schauen kann statt einfach vor die T√ľr und direkt im Fr√ľhbeet die Temperatur abzulesen? Ist es das Wert? Naja egal, erst einmal musste ich meinen √Ąrger verarbeiten.

Ich schaute mir nochmal die Videos an. Au√üerdem las ich die Bewertungen der App. Aha … Die Bewertungen waren ziemlich schlecht. Nicht wenige berichteten von selbigen Problemen. Lag es also doch nicht an mir und meiner technischen Unf√§higkeit sondern am Produkt selbst?

Neuer Tag, neue Motivation.

Ich machte alles noch einmal. Und tats√§chlich, keine Ahnung was diesmal anders war, aber es funktionierte. Mein Handy hat sich mit dem Thermostat verbunden. Ich war √ľberrascht. So schnell? Wieso? Was war anders?

Egal, es funktioniert, das ist die Hauptsache. 

Die Einstellungen direkt am Thermostat (Temperatur, ..) war einfach. Aber nur mit deutscher Beschreibung. Hätte ich diese nicht gehabt, wäre ich aufgeschmissen gewesen. 

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Nun konnte ich vom Smartphone aus zugreifen. Man sieht die aktuelle Temperatur in der Mitte und au√üerdem “Cooling”, wenn die Heizger√§te aus sind oder “Heating”, wenn sie in Betrieb sind. Unten kann man sehen, welche Temperatur eingestellt sind, in meinem Fall waren es hier 13¬įC. Den Temperaturverlauf kann man leicht in einem Diagramm einsehen, das ist ganz praktisch, um zu schauen, wie die Technik die n√∂tige Temperatur halten kann und wie stark die Temperaturen schwanken. Schade, dass diese Grafik nicht im Querformat auf dem Handy eingesehen werden kann, so hat man nur rund eine Stunde im Blick und muss per Touch weiter scrollen, um mehr zu sehen. Man hat also nicht einen ganzen Tag als Ganzes auf dem Bildschirm sondern muss sich da nach links und rechts scrollen.

Fazit: Im Vergleich zu vor einigen Jahren gibts heute den Vorteil, dass es deutsche Beschreibung und einige Ansprechpartner gibt, die wenn sie selbst nicht wissen, an andere verweisen können und wollen.

Die Einstellung direkt am Thermostat ist einfach. Aber nur, wenn man die deutsche Beschreibung dazu hat. Ansonsten k√∂nnen die Abk√ľrzungen f√ľr englische Begriffe √ľberfordern.¬†

Der Verbindung zum Smartphone ist eine wahre Herausforderung. Die Bilder aus der Beschreibung stimmen nicht mit den echten Symbolen und Tasten √ľberein. Hat man erst einmal alles verstanden, k√∂nnte es einfach sein. Jedoch mangelt es hier an der Verbindung. Das Thermostat will sich einfach nicht verbinden. Hier braucht man Geduld, um ein anderes Mal Gleiches von vorn zu beginnen. Hat man aber diese Geduld, verbindet sich irgendwann alles, sodass es ab dann gut funktioniert.

Dann ist es eine praktische Sache, vom Smartphone aus alles im Blick zu haben, sowohl die aktuelle Einstellung und Temperatur als auch die gespeicherten Temperaturen des Monats per Diagramm. Au√üerdem kann man einen Alarm einschalten f√ľr eine Temperatur, die man selbst fest legt. In meinem Fall 2¬įC im unteren Bereich und 45¬įC im oberen Bereich. Je nach Jahreszeit k√∂nnte man die Temperaturen auch anpassen, aber ich muss Schritt f√ľr Schritt erstmal langsam anfangen.

M√∂glich ist auch, zus√§tzlich vom Smartphone aus Zeiten einzustellen, also dass es beispielsweise tags√ľber w√§rmer ist als nachts. Da mein Display an der rechten Leiste kaputt ist und dort Touch nicht funktioniert, kann ich darauf nicht zugreifen und somit ausprobieren, habe aber jetzt im Winter auch keinen Bedarf daran.

Prinzipiell eine ganz nette Spielerei, aber w√ľrde ich es empfehlen? Nein ich denke nicht. Warum nicht? Weil ich hier Nutzen und Risiko gegen√ľber stelle. WLan ist eine Strahlung die, auch wenn man es nicht wahrhaben will, f√ľr verschiedene Krankheiten beim Menschen verantwortlich ist. Von Krebs √ľber Alzheimer und Parkinson gibt es zahlreiche Studien. Nat√ľrlich nur beim Menschen. (Mehr lesen)¬†Wir wissen nicht, wie es den Tieren geht, wenn sie permanenter Dauerbestrahlung ausgesetzt sind. Der Nutzen, der dahinter steckt, dient eigentlich mehr der Bequemlichkeit. Ein Alarm n√ľtzt nur etwas, wenn wir zuhause sind, um eingreifen zu k√∂nnen. Und wer zuhause ist, kann selbst nachschauen, wenn die Sonne zu stark kalt oder Minusgrade im zweistelligen Bereich drohen, neben aktueller Temperatur und¬†Erfahrung haben wir auch die M√∂glichkeit, Wettervorhersagen zu nutzen. Leichte Minusgrade sind kein Problem, daf√ľr haben wir Technik und selbst wenn diese ausf√§llt, graben sich die Schildkr√∂ten ein, die Erde ist frostfrei, solange man Frost nicht √ľber Tage hinweg zul√§sst. Und wenn es im Sommer hei√ü ist, beschatten wir Fr√ľhbeete rechtzeitig, um vor einem Hitzschlag zu sch√ľtzen. Das Beobachten von Min/Max Werten gelingt auch mit einem normalen Thermometer, in meinem Fall ein¬†Inkbird Thermometer¬†f√ľr nicht mal 20 ‚ā¨.

Ich w√ľrde von Inkbird nicht abraten, wenn erst einmal alles eingestellt ist, funktioniert es wunderbar. Ich w√ľrde allerdings auf die WLan Funktion verzichten, also das¬†Standard Modell 308¬†verwenden.

Letztendlich macht jeder seine eigenen Erfahrungen und jeder hat andere Vorlieben und das Bed√ľrfnis nach Kontrolle, Sicherheit und technischen Kenntnissen. Ich kann hier nur von meiner Erfahrung berichten. Was man draus macht, ist jedem selbst √ľberlassen.

EDIT/ Ergänzung 4.12.2020

Aufgrund meiner Bedenken zum WLan bin ich bei manchen Leuten auf Kritik gestoßen. Mir wurde mitgeteilt, dass Schildkröten einerseits durch die Technik so oder so Elektrosmog ausgesetzt sind und andererseits durch die Nähe zum Router so oder so WLan Strahlung ausgesetzt sind. Ob man nun WLan fähige Geräte nutzt oder nicht mache dabei keinen Unterschied.

Ich m√∂chte hier dabei also gerne betonen dass es einerseits auf Nachfrage bis heute (4.12.20) keine vorgelegten Messwerte gibt und¬†auch ich keine solchen Messger√§te besitze und andererseits es -bezogen auf andere Technik- Studien dazu gibt, dass der Einsatz von WLan f√§higen Ger√§ten durchaus Schaden anrichtet. So hat zum Beispiel die¬†unabh√§ngige Federal Communications Commission (FCC) Alarm geschlagen mit der Feststellung, dass “sich die Mikrowellen insbesondere auf jene K√∂rperteile auswirken, die in direktem Kontakt mit dem Handy stehen.” “Je n√§her am K√∂rper, umso sch√§dlicher ist das Handy!”

Nun haben wir zwar kein Handy im Fr√ľhbeet, aber dennoch ein Ger√§t, welches¬†permanent rund um die Uhr mit dem Router per WLan kommuniziert. Also das Prinzip des Handys, welches gerade nicht aktiv zum Telefonieren genutzt wird.

Ich möchte einfach nur zum Nachdenken anregen: Wir Menschen befinden uns in permanenten Kontakt mit Strahlung, rund um die Uhr lassen wir uns per WLan bestrahlen. Aber dennoch hat die Nähe des Handys zum Körper Auswirkung auf die Wahrscheinlichkeit, Krebs zu entwickeln. Das weiß man,  man ignoriert es zwar oft, aber man weiß es.
Bei den Schildkr√∂ten soll es nun pl√∂tzlich etwas anderes sein. Ob, wie viele und in welchem Abstand WLan f√§hige Ger√§te sind, spielt pl√∂tzlich keine Rolle mehr, die Gefahr sei √ľberall gleich gro√ü. Ob es schadet oder nicht, interessiert pl√∂tzlich niemanden (mehr). Wie es um die energetische Schwingung geht, ob die Schildkr√∂ten vielleicht auch seelisch oder h√∂rbar darunter leiden, alles ist pl√∂tzlich uninteressant, man k√∂nnte schon modern fast sagen “eine Verschw√∂rungstheorie”.¬†

Das ist typisch Mensch. Wir sind Gewohnheitstiere, arbeiten mit unserem Verstand, welcher brav mit unserem erlerntem Wissen gef√ľllt wurde. Kommt pl√∂tzlich jemand mit einer anderen Meinung daher, die nicht fachlich genug ist oder die √úberschrift (“Erfahrungsbericht” wurde daher ge√§ndert) unpassend w√§hlt oder aber dass ein Erfahrungsbericht nicht der “Normalit√§t” entspricht, dann hagelt es Kritik.¬†

Liebe Leser: Ich bin weder ein Technikgenie noch m√∂chte ich hier die Behauptung aufstellen, WLan fhige Thermostate w√ľrden Krankheit verursachen. Ich m√∂chte lediglich den¬†Denkansto√ü¬†geben, dass wir als bequeme Gewohnheitstiere einfach mal dar√ľber nachdenken sollten, welchen Sinn und Unsinn wir eigentlich installieren, welchen Zweck es erf√ľllen soll und ob das Nutzen Risiko Verh√§ltnis abgewogen wurde. Niemand wei√ü, wie stark dieses Thermostat wirklich strahlt. Niemand wei√ü, ob es einen Unterschied macht es zu verwenden oder drauf verzichten. Niemand wei√ü, wie diese moderne Technik sich langfristig auf die Gesundheit auswirkt. Niemand wei√ü, ob die naturgem√§√üe Schwingung und wenn ja, wie stark sie durcheinander gebracht wird. Niemand wei√ü, ob diese Strahlung f√ľr Tiere in h√∂rbaren Frequenzen schwingt und niemand wei√ü, ob sich die Strahlung seelisch auf die Tierwelt auswirkt. Und doch wollen viele die Augen vor diesen¬†m√∂glichen¬†Problemen verschlie√üen. Ich wiederhole:¬†Es geht nicht um die Aufstellung von fachlichem Wissen, es geht um den Denkansto√ü, dass die Strahlung erh√∂ht sein k√∂nnte¬†und diese Strahlung Schaden anrichten¬†k√∂nnte. Ich m√∂chte daher wiederholen, den Nutzen mit dem Risiko abzuw√§gen. Wof√ľr soll die Verbindung zum Handy bestehen, welchen Nutzen hat sie und ist dieser Nutzen so hoch, dass die Strahlung weniger Risiko bedeutet f√ľr den Fall dass sie tats√§chlich Schaden nehmen k√∂nnte? Geht es euch um tats√§chlichen Nutzen oder eigentlich nur um Bequemlichkeit. Seid ehrlich zu euch selbst. Seid ihr einfach nur zu faul, direkt ins Fr√ľhbeet zu schauen oder erf√ľllt s tats√§chlich einen Nutzen? Und was w√§re, wenn die Technik defekt w√§re, w√ľrden die Tiere sofort erfrieren? Oder w√§re jemand vor Ort, der sofort eingreift, w√§hrend ihr mitten bei der Arbeit den Kollegen Bescheid sagt, dass gerade die Technik bei euren Schildkr√∂ten verr√ľckt spielt und ihr deswegen euren Nachbarn anrufen m√ľsst?
Dieser Beitrag hier soll lediglich meine Gedanken mit euch teilen. Es geht nicht um Wissen sondern um einen Denkanstoß. Jeder muss selbst schauen, was er draus macht.

Ja, mein “Erfahrungsbericht” mag nicht der “normalen Erwartung” entsprechen. Aber warum um alles in der Welt muss immer alles “normal” sein? Warum kann man nicht einfach mal “unnormale” Denkanst√∂√üe” geben?¬†

Ja es mag sein, dass dieser Text etwas provokant wird, aber mich √§rgert es, wenn so oft alles perfekt oder “normal” laufen soll und wenn man mal abweicht von diesem “normalen” Denken und Schreiben, hagelt es Kritik. Ich bin nicht perfekt. Ich kann es auch nicht sein. Perfekt sein ist nichts anderes als sein Ziel erreicht zu haben und somit ziellos einfach nur sein Leben zu leben. Perfekt zu sein bedeutet, sich √ľber andere zu stellen. Perfekt zu sein bedeutet, keine Schw√§chen zuzugeben und perfekt zu sein bedeutet, die Augen vor unperfekten Denkanst√∂√üen zu verschlie√üen. Perfekt zu sein bdeeutet auch Bequemlichkeit, was verharrrt auf seiner perfekten Position.¬†

 

Ich wiederhole daher nochmals: Ich bin technisch eine absolute Niete. Dennoch bin ich in der Lage, etwas √ľber Strahlung zu lesen und Denkanst√∂√üe zu geben, Nutzen und Risiko abzuw√§gen. Und ich lese jeder Tag Beitr√§ge. “Fr√ľher” waren die Menschen bei ihren Tieren, haben sich gefreut und alles √ľberpr√ľft. Heute sitzt man vor dem Smartphone, betrachtet die Webcam und wartet drauf, falls das Smartphone Alarm schl√§gt. Wir sind gerade auf dem besten Weg, uns von unseren Tieren zu entfernen. Das ist eine traurige Entwicklung.¬†
Wir m√ľssen sowieso jeden Tag morgens die T√ľr √∂ffnen, abends verschlie√üen und t√§glich Wasser wechseln. Warum dann nicht bei der Gelegenheit auch Thermometer, Heizung und Thermostat √ľberpr√ľfen?!

 

Sollte jemand wissen, wie es um die tatsächliche Strahlung steht und um die tatsächliche körperliche und seelische Auswirkung dessen auf die Tiere, bin ich gerne bereit, mein Geschriebenes zu aktualisieren und WLan Technik als völlig unbedenklich hier aufzulisten. Dabei geht es mir einerseits um den Unterschied, ob man WLan fähige Thermostat verwendet oder nicht und andererseits um die gesundheitlichen Langzeitschäden bei den Tieren. Solange wir ein Risiko, egal welches, nicht kennen, sollten wir es nicht verharmlosen.

Falls jemand nun denkt “ups, da ist wohl jemand nicht kritikf√§hig”. Ja es stimmt. In diesem Fall bin ich nicht kritikf√§hig. Ich verteile t√§glich Kritik und nun, wo ich selbst solche¬†erhalte, reagiere ich so ver√§rgert. Ich m√∂chte daher gerne noch sagen, dass es nat√ľrlich gut und richtig ist, auf meine Fehler hinzuweisen und mich zu korrigieren, damit ich keine falschen Tatsachen verbreite. Ich m√∂chte aber wie gesagt darauf verweisen, dass es die Studien gibt, die in Bezug auf das Handy tats√§chlich beweisen, dass nicht der Router das Problem ist (sicherlich auch) sondern dass es darauf ankommt, wie nah man das Handy am K√∂rper tr√§gt. Sicherlich mag man nun sagen, der Abstand vom Thermostat zu den Schildkr√∂ten sei gro√ü genug. Dennoch aber handelt es sich hier um reine Vermutung. Ich bin einfach der Meinung, dass wir Strahlung in unserem Alltag so normalisiert haben, dass genau deswegen wir nicht leichtfertig auch noch unsere Tiere damit grillen sollten sondern den Einsatz genau √ľberdenken d√ľrfen. Mich √§rgert es, dass meine Gedanken nicht erw√ľnscht sind, dass ich keinen Denkansto√ü geben “darf”. Es geht wie gesagt nicht um Wissen, es geht um einen Denkansto√ü und das m√∂chte ich mir einfach¬†nicht “verbieten” lassen. Der mehrfach erw√§hnte Wunsch, diesen WLan Teil aus dem Bericht hier raus zu nehmen, l√§sst mich vermuten, dass es nicht um fachliche Richtigstellung geht sondern es ist einfach “nicht normal”, √ľber die¬†m√∂glichen¬†Gefahren nachzudenken. Ich wiederhole: Nachzudenken ! Ich m√∂chte mir nicht den¬†Mund verbieten lassen und vorschreiben lassen, was ich wo schreibe. Fachliche Richtigkeit, ja das kann ich korrigieren. Dazu muss ich aber wissen, was denn das Fach sagt. Wie sind die Messwerte mit und ohne WiFi Ger√§te im Vergleich? Wie sind die gesundheitlichen Folgen? Kennt niemand, … dann bleibe ich bei meinem Denkansto√ü,¬†m√∂gliche¬†Risiken mit dem tats√§chlichen Nutzen, welcher nicht die reine Bequemlichkeit darstellt, abzuw√§gen. Und das kann jeder nur mit sich selbst abw√§gen mit seinen Umst√§nden vor Ort, die den Nutzen solcher Ger√§te erfordern.¬†

Und was ist, wenn ich tats√§chlich falsch lag und die Strahlung unbedenklich ist? Schadet es, wenn man nun ganz “umsonst” auf solche Technik verzichtet? Nein. Wir kamen bisher jahrelang sehr sehr gut mit √ľblichen Thermostaten aus. Man darf auch gut Bew√§hrtes beibehalten. Und genau das mache ich. Ich wei√ü, wann es so hei√ü wird, dass eine Beschattung n√∂tig ist und ich wei√ü, wann derart kalter Frost zus√§tzliche Isolation ben√∂tigt, dazu brauche¬†ich¬†keinen Alarm. F√ľr das Ablesen der aktuellen Temperaturen sowie der Min/ Max Werte und dem √Ąndern der Einstellungen √∂ffne¬†ich¬†das Fr√ľhbeet und schaue hinein. Ja, dazu muss ich mein bequemes Sofa verlassen, aber das bekomme¬†ich¬†gerade noch so hin.
Aber was, wenn ich doch Recht hatte? Und wenn es nur eine einzige Schildkr√∂te pro 10.000 ist, die erkrankt, dann h√§tte man dieses Leid verhindern k√∂nnen, wenn man offen daf√ľr ist, √ľber etwas einfach mal nachzudenken.

Ich komme au√üerdem zum Teil aus der spirituellen Szene (naja, ich geh√∂re jetzt nicht zu den “Erwachten” oder “Erleuchteten”, aber mir sind die Themen bekannt). F√ľr z√§hlt Energie und Schwingung zu den Naturgesetzen. Je mehr wir die nat√ľrliche Schwingung durcheinander bringen, desto weniger kann die Natur, die Naturgesetze und alle positiven Eigenschaften wirken. Wir zerst√∂ren damit die positiven Effekte von Mutter Natur. Es √§rgert mich, wenn man diesen nat√ľrlichen¬† Aspekt nicht ber√ľcksichtigt. Ja, da bin ich nicht kritikf√§hig. Wenn jemand nicht so leben oder denken m√∂chte wie ich, ist das v√∂llig in Ordnung, bis vor paar Jahren war das f√ľr mich auch alles noch “Hokos Pokus”. Es h√∂rt aber da auf, wo man seine unterschiedlichen Denkweisen nicht mehr akzeptiert sondern verlangt, entsprechende Textzeilen zu entfernen. Damit es niemand falsch versteht: Die Akzeptanz anderer Lebensweisen sollte dennoch immer zum Wohle aller sein. Etwas zu akzeptieren, was irgendjemandem schadet, ist nicht gut.

Auch ich habe meine Schw√§chen. In diesem Fall f√ľhle ich mich einfach auf die F√ľ√üe getreten. Vielleicht muss ich einfach noch etwas dr√ľber nachdenken. Vielleicht lese ich in 1, 2 oder 4 Wochen alles nochmal und frage mich, was f√ľr einen Mist ich eigentlich geschrieben habe. Oder ich lese eure Kommentare und frage mich, warum ich mich dar√ľber √§rgere. Vielleicht bin ich einfach durch diesen ganzen Coronakram nah an meiner Schwelle der Gereiztheit, sodass ich tats√§chlich √ľberreagiere. Oder aber ehrlich gestanden: Ich halte Kritik nur schwer aus. Aber hinterher, wenn sich alles beruhigt hat, schaue ich neutral drauf.

Insofern danke ich f√ľr eure ehrlichen Feedbacks und w√ľnsche allen eine sch√∂ne Weihnachtszeit !

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Reich ist man nicht durch Besitz, sondern durch das, was man mit W√ľrde zu entbehren wei√ü.¬†

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