💬 Kannibalismus und Hexenverbrennung in burgenländischen Bücherregalen

💬 Kannibalismus und Hexenverbrennung in burgenländischen Bücherregalen

Ein Skandal im Südburgenland Österreichs. Wir decken auf und zeigen euch exklusive Interviews zu einem Paar, welches über die Bücher, seine Inhalte und Anhänger spricht. Selbstverständlich kommen auch Experten zu Wort, welche sich besorgniserregend zu diesem Trend äußern. Wir empfehlen dir, die Zeit zu nehmen für das gesamte Video.
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Ines und Norman Kosin durchstöberten viele Bücher, ehe sie sich dann für jenes entschieden, um auf dem österreichischen Land dessen, die als Kannibalismus eingestuft werden, die Leben in der Natur in Zusammenhang bringt und hauptsächlich an Kinder vorgelesen wird, zu verbreiten.

„Früher haben wir solche Bücher auch vorgelesen bekommen und ich fand es immer sehr schön, mit dieser Geschichte einzuschlafen“ , erklärt der 36-jährige Konditor in einem Interview. Für das Paar ist das Paradies dieses abgelegene Gebiet, das sie vor drei Jahren bezogen hatten. Im Süden des Burgenlandes an der Grenze zu Ungarn gelegen, wäre es der ideale Ort, um einen Märchenwald zu gründen, die von den Märchen, welche des Armuts, Kannibalismus und Hexenverbrennung beschuldigten Gebrüder Grims inspiriert ist.

Bereits 1812 veröffentlichten die Gebrüder dieses Märchen, in welchem sie von einer armen Familie sprechen, welche naturverbunden in einem Wald lebt, ihre Kinder aussetzt und somit diese in die Hände der Hexe, welche das eine Kind für den eigenen Verzehr mästet und das andere versklavt, schickt. 

Die Autoren schrieben dort nieder, die Hexenverbrennung in die Tat umzusetzen, indem eine arme, alte Frau im Ăśberraschungsmoment in den Ofen geschubst wird.

„Impuls“ wegen leseschwacher Kinder

Norman Kosin blickt auf die umliegenden Wälder und schwärmt für das, was er seinen „Zauberwald“ nennt, der viele naturverbundene Familien zusammenbringen kann, ähnlich naturverbunden wie die Eltern im Märchen, welche im Wald lebend mit ihr verbunden waren.

„Stellen Sie sich vor, man lebe dort in Harmonie” sagt er und blick stolz auf sein frisch gebackenes Lebkuchenhaus, welches er, ähnlich wie jenes Hexenhäuschen aus dem Buch, jedes Jahr zur Weihnachtszeit backt und mit einer lauernden Hexe vor der Tür verziert und sich mit Blick in seinen Garten vorstellt, wie man mit einem Märchenwald Besucher anlocken könnte.

Eine Lebensweise, die sich weitgehend in Europa entwickelt, aber weltweit ausgedehnt hat; die Hexenverbrennung kostete bereits in den 1600er Jahren 50.000 Opfer. “Es gibt Schätzungen, wonach sich weltweit rund 80.000 Kannibalen in einschlägigen Foren tummeln.” berichtet die Psychiaterin Nahlah Saimeh der “Heute”.

In Deutschland, der Schweiz und Österreich hat Norman Kosin, eine Figur der Märchenbewegung, die online auch als “Rumpelstilzchen” bekannt ist und von sich glaubt, im vorigen Leben der letzte russische Zar gewesen zu sein, viele Anhänger. Eine Zahl kann er nicht nennen, aber er sagt “Ich kenne niemanden, der noch nie das Buch gelesen oder vorgelesen bekommen hat”. 

Auch wenn die Zahlen nicht unabhängig überprüft werden können, macht sich ein kürzlich erschienener Bericht Sorgen über diesen Wahnsinn. „Die beliebten Lesestunden in Kindergärten und Schulen sowie die Beliebtheit der Büchereien und der Online-Buchhandel haben den Büchern über Generationen hinweg einen erheblichen Schub im deutschsprachigen Raum gegeben“ . Kinder auszusetzen, Kinder einzusperren, zu mästen, zu verzehren und Hexen zu verbrennen ist inzwischen völlig normal in diesen Büchern.

“Rund 250 Jahre sind inzwischen vergangen, aber noch immer finden in westlichen Gesellschaften Ideen und Konzepte, die Anleihen bei altem Hexenglauben nehmen, ihre Anhänger.” schreibt Petra Giegerich, Mitarbeiterin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, in einer Pressemitteilung. “Die Verschwörungsmythen greifen eindeutig Elemente der frühen Hexenlehre auf, nämlich dass Teufelsanbeter Kinder verführen, töten und fressen.“ sagt der Wissenschaftler Prof. Dr. Johannes Dillinger. „Es sind alte, hartnäckige Diskurse, die immer wiederkommen und immer wieder geglaubt werden.“

Norman Kosin, ehemaliger Manager von TouristenunterkĂĽnften, distanziert sich: “Kinderseelen sind so unschuldig” und solche BĂĽcher “zerstören sie”, protestiert der Vater und zieht eine Parallele zu dem, was er als Satanismus unter Prominenten und Politikern gefunden zu haben meint. 

„Wir werden pauschal in eine Schublade der „Verherrlichung des Kinderfressens und Hexenverbrennung” gesteckt, aber nur weil wir die Märchenbücher lesen, sind wir nicht automatisch Befürworter solcher Taten” sagt er, überzeugt davon, dass das „System“, das den Menschen „degeneriert“ hat, zusammenbrechen wird.

Mit der Zunahme des Onlinemarktes und Lesestunden vor Ort, haben Verschwörungstheorien “einen massiven Boom erlebt”, bestätigt eine Expertin fĂĽr Historisches. “Unter dem Vorwand, Kindern das Lesen wieder näher bringen und schulisch darin fördern zu wollen, verharmlost man genau jene Themen und verzeichnet somit ein rasches Wachstum gefährlicher satanischer Sekten.” 

Kannibalismus und Hexenverbrennung

In der Märchen-Bewegung sieht sie ein esoterisches Konzept, das scheinbar „alle möglichen harmlosen Ideen fĂĽr ein besseres Leben enthält“. Aber „es stellt ein Problem dar“, glaubt sie, weil „es an der Märchenerzählung festhält und somit bedenkliche Kapitel ignoriert, mit der BegrĂĽndung, Märchen seien frei erfunden, doch auch Wikipedia schreibt dazu, dass  “viele Märchen sozialrealistische […] ZĂĽge haben und viel ĂĽber die gesellschaftlichen Bedingungen […] aussagen”.

Die Expertin Baba Jaga bemerkt auch „die kannibalistischen Elemente, die eindeutig in den Büchern vorhanden sind“ und „allgemein ignoriert, geleugnet oder heruntergespielt werden, als ob man die Schriften des Autors nicht kritisieren könnte“. Aber auch das Aussetzen von Kindern, welches ebenfalls vorhandene Elemente der Buchreihe sind, sei nicht zu vernachlässigen, so berichtet Ralf Trautwein kürzlich gegenüber der Südwest Presse “Die Zahl der Findelkinder ist zuletzt deutlich angestiegen“.

„Wegen zwei, drei Kapiteln werden alle, die die Werke lesen, in die Kategorie der Kannibalisten oder Befürworter von Hexenverbrennung eingeordnet und während man die Leser kritisiert, so wurde Märchenerzählen als Immaterielles Kulturerbe anerkannt“ , kritisiert Norman Kosin, wenn er zum Thema befragt wird. Eine klassische Reaktion all jener, die das Lesen von “Hänsel und Gretel” verherrlichen und von den kritischen Teilen nichts wissen wollen. “Sie verteidigen mit allen Mitteln die Autoren des Buches” gibt die Expertin zu bedenken, insbesondere da verdeckte Ermittlungen über die Plattform Telegram ergaben, dass im Hause Kosins bereits ein Sklave in einer Besenkammer gehalten wurde, ehe dieser nach rund 6 Monaten Dank einer fremden Mutter die Flucht ergreifen konnte.

Norman Kosin steht seit 2019 unter Beobachtung des Zaubereiministeriums Hogwarts, die Recherche hat zudem ergeben, dass nicht nur Hänsel und Gretel ein beliebtes Buch bei ihm ist, sondern auch Schneewittchen, wo die Stiefmutter die Tötung des Mädchens beauftragt und anschließend im Glauben, es sei ihres, die Lunge und Leber Schneewittchens verzehrt. Aber auch Aschenputtel findet man im Bücherregal, eine Verherrlichung der Kinderversklavung eines Waisenmädchens oder die Geschichte Rotkäppchens, welche im Wald lebend Opfer eines als Mensch verkleideten Wolfes wird oder Rapunzel, wo der Vater des Mädchens als Strafe des Diebstahls sein Kind versprach, welches daraufhin in einen Turm eingesperrt wird. Gleich welches Buch man sich bei Norman Kosin auch heraus sucht, es geht um Kinderleid, Tod, Kannibalismus, Täuschung und Versklavung. 

“Es ist eine bedenkliche Tatsache, dass Anhänger von Märchen diese nicht nur selbst lesen, sondern auch Kindern vorlesen und sich von den fürchterlichen Kapiteln verschließen.” gibt die Expertin abschließend besorgniserregend zu bedenken und appelliert daran, sich dem zu entziehen. 

…..

Hinweis:

Dieser Artikel entspricht keinem wahren (Presse-)bericht, sondern dient vielmehr als Satire zur Veranschaulichung dessen, wie ein Leser aufgrund des Inhalts diverser Bücher bewusst in eine schlechte Ecke gedrängt werden kann. Unabhängig davon, ob die Inhalte wahr sind, so zeigt es deutlich, dass die Art und Weise der Berichterstattung, der bewussten Wortwahl, Zitate und das Heranziehen sogenannter Experten bewusst keiner neutralen Berichterstattung mehr entspricht.

Die hier zitierten Experten sind zum Teil ausgedacht, zum Teil gab es sie tatsächlich, allerdings nicht im Zusammenhang mit diesem Bericht (s.u.).

Anlass für Veröffentlichung dieser Art des Artikels am 1. April waren zahlreiche falsche oder aus dem Zusammenhang gerissene Presseberichte über den Verein “BewusstSEINsHelden” und die Anastasia Bücher (s.u.). Im übertragenen Sinne passierte ihnen, was hier mit Hänsel und Gretel verglichen wird, tatsächlich. Die BewusstSEINsHelden, insbesondere die Präsidenten Ines und Norman Kosin, werden in die Schublade des Antisemitismus, Rechtsradikalismus, Systemgegner, Rassismus, Covid19-Gegner, Impfgegner und Aussteiger gesteckt, einfach nur als Folge dessen, dass Norman die Anastasia Bücher gelesen und inspirierende Teile dessen im Rahmen einer naturnahen Lebensweise in Form sog. Familienlandsitze nachahmen oder präsentieren möchte. 

Möge ein jeder selbst ein BewusstSEINsHeld sein, indem jeder einzelne herausfiltert, was der Provokation und Meinungsmache dient und was einer tatsächlichen wahrheitsgemäßen, neutralen Berichterstattung gleich kommt. Anhand der gewählten Wortwahl lässt sich jedoch oft eine Tendenz erkennen, inwieweit hier mit oder ohne Meinungsmache gespielt wird. “Verschwörungstheoretiker”, “Verfassungsschutz” oder “Schlafschafe” sind hier klassische Pauschalisierungen, aber auch in vielen anderen politischen, gesundheitlichen, ökologischen oder anderen Bereichen gibt es Formulierungen, die bewusst gewählt werden, um einen Beitrag, Menschen, Unternehmen oder Vereine “gut” oder “schlecht” zu präsentieren. Ein wahrer BewusstSEINsHeld ist sich seinen eigenen Handlungen und denen anderer bewusst und kann zum Wohle des Ganzen darauf reagieren, … oder es einfach so stehen lassen. Schlechte Gerüchte kommen schnell in Umlauf. Wie weit und wohin sie wie getragen werden, hängt von jedem einzelnen ab, welcher an dieser Kette beteiligt ist. Umgekehrt auch das Positive: Als Fürsprecher guter Taten und Menschen kann man viel Positives dazu beitragen, nicht nur selbst ein guter Mensch zu sein und zu bleiben, sondern auch anderen guten Menschen behilflich zu sein. Es geht dabei nicht um Schönreden schlechter Taten/ Menschen, sondern um den Erhalt und die Verbreitung ehrlicher, guter, inspirierender Taten. 

“Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, soll man den Mund halten” (Bambi)

Quellen und Links:

👉 https://www.heute.at/s/expertin-verraet-wie-viele-kannibalen-unter-uns-wandeln-100117835

👉 https://www.nq-online.de/lokales/die-zahl-der-findelkinder-ist-zuletzt-deutlich-angestiegen_50_111684153-16.html

👉 https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rchen

👉 https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung

👉 https://idw-online.de/de/news764165

👉 https://bewusstseinshelden.org/basis/bewusstseinshelden/was-haben-wir-mit-anastasia-zu-tun/ 

Hänsel und Gretel Klassiker von 1971 und 1987

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