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Schokolade und ihre Kritiker

Als Folge vereinzelter Kritik gibts hier einen, wenn auch vielleicht etwas provokanten, Blog zur Schokolade und seine Kritiker. Wer nicht lesen mag, kann sich das auch anhören.

Schokolade und ihre Kritiker

Als Folge vereinzelter Kritik gibts hier einen, wenn auch vielleicht etwas provokanten, Blog zur Schokolade und seine Kritiker. Wer nicht lesen mag, kann sich das auch anhören.

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Schokolade und ihre Kritiker

Immer wieder hören wir Rückmeldungen wie “Sojalecithin hat in Schokolade nichts zu suchen” oder “Zucker ist aber ungesund”. Das heißt, wann immer wir stolz unsere handgeschöpften Schokoladen zeigen und/ oder unsere Erweiterung des Sortiments, gibt es den ein oder anderen Nörgler. Ja, man könnte auch sagen, es ist schon fast ein wiederholendes Schema, dass “komischerweise” nur diejenigen, welche auf Telegram unterwegs sind, super gesund leben, alles tipi topi perfekt haben wollen und bei anderen nach Fehlern suchen. Sie abonnieren eine Schoko Seite, obwohl sie etwas gegen Zucker haben.
Aber auch Facebook, YouTube & Co halten sich einige nicht zurück, nach Fehlern zu suchen. Nur anders. Sie suchen nach versteckten Logos, Domains, Symbolen, Farbkombinationen, das Gendern oder Nicht-Gendern, Rechtschreibfehler oder was es sonst so alles gibt. Es wird fleißig geteilt und man glaubt, uns 

dabei “erwischt” zu haben, wer wir in Wahrheit wirklich seien. Durch das negative Teilen erhält man Anerkennung in seinen eigenen Kreisen, bei Menschen, die ebenfalls gern nach Fehlern, Symbolen und weiterem suchen, um sich dann eine Meinung meinen bilden zu können, über Menschen, die sie nicht kennen.
Sie selbst sind selbstverständlich absolut fehlerfrei, die wenigen Fehler, die sie haben, sind “etwas Anderes”. Es gibt Menschen, die halten sich immer zurück, es sei denn, es gibt Kritik zu äußern. Am allerbesten, wenn jemand anfängt, … dann sprießen andere negative Kommentare wie Pilze im Wald und schließen sich an. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich davon ziemlich genervt. Nicht, weil die Kritik nicht berechtigt wäre (dazu gleich mehr) oder nicht, weil ich kritikunfähig bin, sondern einfach, weil gern Schwarz oder Weiß gesehen und sprichwörtlich das Haar in der Suppe gesucht wird. Ich kann diesen ewigen Perfektionismus und die  Schwarzmalerei nicht mehr hören. Je mehr jemand meint, die Welt verbessern zu wollen, desto mehr Spaltung steckt oftmals in deren Handlungen.

Ich könnte einfach stillschweigend das hin nehmen oder einfach so tun, als käme ich damit gut zurecht. “Du musst dich nicht rechtfertigen” ist schließlich auch in der Telegramwelt ein ebenso bekannter Satz wie “alles ist ein Spiegel von dir” oder “wenn du dich getriggert fühlst, musst du schauen, woran du bei dir arbeiten musst”, sofern man sich überhaupt die Meinung anhört. Ja, das mag vielleicht sein. Aber sich nicht zu “rechtfertigen” sorgt dafür, dass man meine Meinung zum Thema nicht kennt. Ob das etwas verbessert hängt von jedem Einzelnen ab, ob derjenige offen für die Meinung ist und wie jemand damit umgeht. Aber es bringt ein wenig Klarheit rein, ob man damit zurecht kommt oder Verständnis aufbringt, ist wieder von jedem Einzelnen abhängig.
Es können sich auch all jene fragen, welche sich über unsere Erzeugnisse beschweren, warum sie sich über die sojalecithinhaltigen Schokoladen beschweren. Was genau sind deren persönliche Probleme, dass sie das so sehr triggert, dass sie es nicht unkommentiert lassen oder in eine Waage mit Lob legen können? Eine Kleinstmenge in liebevoller Vereinsarbeit hergestellt, stört sie so sehr, dass sie sowas nicht unkommentiert lassen können. “Komischerweise” haben sie aber auch kein Interesse, die zuckerarme Schokolade (z.B. unsere 85%ige) zu loben oder auf die licithinfreie Variante zurück zu greifen. Die Menschen, die am meisten nach Fehlern suchen, sind erfahrungsgemäß die, die bei Verbesserung ihrer indirekten Lösungsvorschläge trotzdem weder unterstützen noch kaufen oder empfehlen.
Die “Telegram Leute” greifen erfahrungsgemäß seltener auf umgesetzte Verbesserungsvorschläge zurück als die “Facebook Leute”. 

Oder anders gesagt: Die Menschen, die sich darüber beschweren, dass unsere Schokolade nicht gesund sei, haben anscheinend eine falsche Erwartung. Vielleicht liegt es am Namen? Was genau versteht ein jeder unter “Elysisch”? Oder was versteht einer unter “BewusstSEINsHeld”?
Vielleicht liegt es an der Plattform Telegram (wo ja bekanntlich überwiegend “
5D bewusste Menschen” sich aufhalten)? Vielleicht liegt es am generellen Frust der Menschen? Oder oder oder. Man könnte die Hintergründe erfahren, aber letztendlich würde sich nur wenig ändern. Der Name bleibt gleich, … und Sozial Media auch. Und am Projekt selbst wird sich nur etwas ändern, wenn wir selbst spüren, etwas ändern zu wollen. Wir folgen nicht der Mehrheit oder dem, der am lautesten schreit, sondern wir folgen unserem Herzen.
Elysisch kommt aus dem lateinischen und bedeutet „himmlisch“, „paradiesisch“, „zum Paradies gehörend“. Es kann sein, dass jemand das, was ich als elysisch bezeichne, genauso sieht. Es kann auch sein, dass man komplett unterschiedliche Vorstellungen davon hat. Das bedeutet aber nicht, dass das eine Paradies besser ist als das andere, oftmals sind sie zwar anders, aber wenn wir bewerten, kommen wir wieder in einen Machtkampf und widersprechen dem, was wir in der “neuen Welt” eigentlich wollen. Ich dachte, die “Neue Welt” besteht aus wertfreiem Denken und Handeln und jeder begegnet jedem mit bedingungsloser Liebe? 
Ein BewusstSEINsHeld zu sein bedeutet für mich, sich über sich selbst, sein Umfeld uvm. bewusst zu sein. Sich bewusst zu sein bedeutet nicht dass man aus Sicht anderer alles perfekt macht, sondern dass man das beste aus der gegenwärtigen Situation und seinen eigenen realistischen Möglichkeiten macht. Ich bin mir bewusst darüber, dass ökologisch gesehen der Import von Kakao schlechter ist als ein Apfel aus dem eigenen Garten. Aber ich bin mir auch bewusst darüber, dass es einen Unterschied macht, ob ich jeden Tag eine ganze Tafelschokolade verdrücke als reines Frustessen oder ob ich bewusst mir ab und zu ein Stückchen gönne, bewusst genieße und bewusst Dankbarkeit und Genuss wertschätze. Wie sagt man so schön “Die Dosis macht das Gift”. Und jemand, der Mandeldrink, Kokosblütenzucker und Avocados auf seinem Speiseplan hat, sollte Abstand davon nehmen, mich dafür zu verurteilen, dass der Kakaobaum nicht in meinem Garten wachsen kann und mein ökologischer Fußabdruck daher ein schlechter ist. Ein BewusstSEINsHeld ist für mich, dass jeder in seinem eigenen Tempo sich selbst Gutes tut, seinem Umfeld Gutes tut und dann ausstrahlt in die Welt. Die Veränderung kommt von innen heraus, sie wird gespürt und aus vollster Überzeugung gelebt. Jeder schafft sich dadurch sein eigenes “Elysion” und es gilt, sich von den Vorzügen der verschiedenen Lebensweisen inspirieren zu lassen und zu versuchen, den Fokus auf genau das zu legen. Wenn wir ständig predigen “Energie folgt der Aufmerksamkeit” und zeitgleich Energie ständig in Shlechtes setzen, wird sich nichts verbessern. Einfach mal andere sein zu lassen. Das ist es, was noch viele Menschen lernen müssen. Wie sagt “Klopfer” von “Bambi” so schön “Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, soll man den Mund halten“.  

Nun, was in welchem Maße gesund ist, darüber mögen sich die Menschen streiten. Ich würde mal behaupten, (fast) nie jemals zuvor haben die Menschen so sehr über die Ernährungsprinzipien anderer gelästert wie heute. Früher war man einfach froh, überhaupt was auf dem Tisch zu haben. Später folgte zwar die Konsumgesellschaft, aber die hat wenigstens genossen. Heute ist es einfach nur noch Besserwisserei. Zu jeder Studie gibt es eine Gegenstudie. Aber jede Studie wiederum bezieht sich selten auf das Gesamtpaket. Was nützt es mir, wenn ich weiß, dass Zucker Diabetes verursacht, wenn ich -als Beispiel- nicht beachte, was die Mutter während der Schwangerschaft gegessen hat oder aus welchem Grund jemand überhaupt zum Zucker greift? Und woher will ich wissen, ob der Verzicht auf Lecithin wirklich so gesund ist? Nie zuvor hat es jemanden interessiert und plötzlich wollen alle aus der Alternativen Szene ganz genau wissen, wie fürchterlich gesundheitsschädlich das Lecithin aus genverändertem Soja ist, absolut umweltschädlich und unter miserablen Bedingungen hergestellt.
Ich möchte mir an dieser Stelle nicht anmaßen zu urteilen darüber, ob und in welchem Maße Schokolade gesund oder ungesund ist. Für mich ist es auch ehrlich gesagt fast egal. Ja ja, nun mögen wieder manche schimpfen, wie verantwortungslos das sei und der Spruch “Sei du die Veränderung, welche du sehen willst” folgen und “Mit deinem Handeln unterstützt du dies und jenes”. Ja, das mag sein, aber ich kann nicht die Welt retten. Jeder einzelne von uns kann sich aber auf einzelne Bereiche konzentrieren, welche er verändern möchte und auch kann.
Aber zurück zur Gesundheit. Kakao ist gesund, da zumindest sind sich womöglich viele einig, wenn auch hier, ähnlich wie beim Kaffee, die ersten Gegenstimmen laut werden. Erste Gegenstudien zu den bisher vorhandenen Studien sind sicherlich bereits in Arbeit oder fertig.
Raffinierter Zucker ist nicht gesund. Das kann sein. Wenn man aber eine 60%ige Zartbitterschokolade hat und darin -als Beispiel- 20g Zutaten verarbeitet sind, sind 32g Zucker gesamt enthalten. Nun essen wir aber keine ganze Tafel, sondern nur einen Teil. Rechnen wir mal mit einem Viertel. Das bedeutet, dass jemand beim Genuss eines Stückchens Schokolade 8g Zucker zu sich nimmt. Die von der WHO empfohlene Maximaldosis liegt bei 50g pro Tag. Ja ich weiß, die böse WHO, da mag jemand sicherlich wieder ein gefundenes Fressen haben. Aber es soll ja nur ein Anhaltspunkt sein. Wenn nun also jemand, welcher sonst total gesund lebt und vorbildlich frei von Zucker lebt, dann entspricht der Genuss von dem Beispiel der Schokolade 16 %. Das heißt man ist noch weit weg von der schädlichen Wirkung. Und jemand, welcher eh zu viel Zucker verzehrt, sollte lieber seinen allgemeinen Konsum überdenken, statt den Übeltäter bei uns zu suchen. 

Nun kann man sich aber natürlich trotzdem fragen, warum wir nicht einfach auf Zucker verzichten oder Zuckeralternativen verwenden. Nun, hier kommen wieder mehrere Problemchen zusammen. Erst einmal der Beginn unseres Vereinsprojekts und die damit zusammen hängende Wahl, welche Grundsorte es in die engere Auswahl schafft, darauf näher einzugehen würde an dieser Stelle jedoch den Rahmen sprengen. Dann aber auch der Preis. Zuckeralternativen sind teurer. Das wiederum macht sich im Verkaufspreis bemerkbar. Und all jene, welche sich schon jetzt über die Preise beschweren, zeitgleich aber für gleiches oder weniger Geld mehr Qualität wollen, werden wohl kaum das, was sie verbessert haben wollen, tatsächlich abnehmen. Es stellt sich also einerseits die Frage, wer den Ersteinkauf der Waren und neuen Verpackung finanzieren mag und wer dies wiederum fertig gegossen abnehmen wird.
Das andere ist der restliche Anteil der Schokoladenzutaten. Da gibt es jene, welche vegetarisch leben und welche, die vegan leben. Wie soll eine Milchschokolade nun sein, mit Kuhmilch oder mit Milchersatz? Und welcher Milchersatz soll es sein und wie nachhaltig ist das wiederum? Ich höre schon die ersten aufschreien, die bei Verwendung von Mandeldrink den damit verbundenen Wasserverbrauch verteufeln. Was wäre also, wenn ich eine zuckerfreie Schokolade herstelle, jedoch den Kritikern die gewählte Milch- oder Milchersatzsorte nicht genehm ist? Und Kokosblütenzucker ist für den Körper nicht gesünder als raffinierter Zucker. Und woher wollen wir wissen, ob die Daten und Trends von heute, morgen noch gefragt sind? Vor noch wenigen Jahren waren Vegetarier absolute und schief angeschaute Einzelfälle, heute erheben Veganer ihre Stimmen. Vieles von dem, was als gesund empfohlen wird, wurde oftmals gar nicht ausreichend hinterfragt oder nur an den Stellen, wo man gezielt nach gesucht hat. So ist das umstrittene Sojalecithin zum Teil in seiner Kritik berechtigt. Aber dazu werde ich ein anderes Mal mehr schreiben. Ich hinterfrage seit mehreren Monaten und bin überrascht, denn erwartet hatte ich tatsächlich andere Informationen zu dem Thema.

Wisst ihr, ich finde es sehr lobenswert, wenn man auf Regionalität, Herkunft und Gesundheit achtet. Was mir allerdings nicht gefällt ist die Schwarz-/WeißMalerei und wenn man meint, mit seiner gepachteten Weisheit anderen eines Besseren belehren zu müssen. Die klassische Diskussion über gesunde Ernährung hat kaum mehr etwas mit Verantwortungsbewusstsein zu tun, sondern ist vielmehr ein Machtspiel, wer sich am gesündesten ernährt und am verantwortungsvollsten seiner Umwelt und den Tieren gegenüber verhält. 

Ich lasse mir einfach nicht gern was aufzwingen oder mich als schlechten Menschen darstellen, nur weil andere anders leben oder sich anders ernähren. Es macht mich sehr traurig, dass das, was ich liebe, mit Füßen getreten wird, einfach weil ich aus Sicht mancher menschen nicht perfekt bin. 

Fazit:

Unsere Schokolade wird nicht als gesund verkauft oder beworben. Wir leben unsere Berufung einfach aus dem Grund, weil wir Freude haben, mit Schokolade zu arbeiten. Wir entwickeln uns gern stets weiter, daher spielen ich auch gern mit ungewöhnlichen Sorten wie Fenchel-Anis-Kümmel oder Brennnesselsamen, aber wir machen das, was uns gefällt. Und wir machen das, was uns das Budget zur Verfügung stellt. Aktuell ist es nicht möglich, vegane zuckerfreie Schokolade herzustellen. Denn das, was man an Rezepten im Internet findet, hat nur wenig mit echter Schokolade zu tun. Wenn wir sowas herstellen, dann soll sie “echt” sein, … und aus Überzeugung und nicht, weil die Mehrheit das sagt oder weil man uns überredet. Ob Schokoladen gesund sind, darf daher jeder einzelne für SICH bewerten. Wir persönlich sehen die Schokoladen als Genussmittel. Gern ergänzt mit gesunden Sachen, aber wir nennen unsere Schokoladen nicht “gesund”. Der Genuss steht im Vordergrund.

Unser Tipp: Einfach ein wenig weniger nach Fehlern suchen, dafür mehr das Potenzial erkennen. Lasst jedem sein eigenes Tempo und dann kommt die Veränderung ganz von selbst. Egal bei welchem Thema, egal in welcher Lebenssituation. 
Außerdem: Wenn ihr Projekte, Vereine, Menschen, Firmen oder was auch immer nicht gut findet, dann deabonniert sie doch einfach. Ich zumindest folge auf Sozial Media nur denen, denen ich gerne folge. Das, was mir schlechte Laube bereitet oder dessen Prinzipien ich nicht gut finde, wird einfach nicht abonniert. 

Wer hingegen unser Projekt gut findet, kann das fördern, sei es finanziell oder durch Teilen, Empfehlen und Weitersagen. Wer es nicht gut findet, kann entweder seine eigenen Erzeugnisse verbessert herstellen oder andere Erzeugnisse woanders kaufen. Es gibt genug Schokolade und Kakaozeremonien auf dem Markt, und wenn es Marktlücken gibt, kann jeder selbstermächtigt diese Lücke füllen. Jeder findet das, was er haben möchte. Und wenn jemand gern Schokolade mag, jedoch nicht gern die Großkonzerne unterstützen möchte, der kann Schokolade als Genussmittel bei uns bestellen/ abholen und somit kleine Projekte wie unsere unterstützen.

Beim Thema Schokolade steht im “Projekt Elysische Schokoladen” die Berufung im Fordergrund, nicht gesundheit, Klimaschutz oder Fehlersuche. Komm zu uns, wenn unser Projekt dich überzeugt oder deabonniere uns, wenn es nicht zu dir passt. 

Im Übrigen empfehlen wir, sich zudem im FAQ Bereich des Vereins und FAQ Schokoladen umzusehen.

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Reich ist man nicht durch Besitz, sondern durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß. 

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