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Häufige Fragen zu den Schokoladen (FAQ / HGF)

Häufige Fragen zu den Schokoladen (FAQ / HGF)

Hier beantworten wir euch häufig gestellte Fragen zu unseren Schokoladenerzeugnissen und weshalb wir wie vorgehen.

Unsere Schokoladen werden in liebevoller Handarbeit hergestellt. Hier arbeiten keine Maschinen, sondern echte Menschen. Dadurch haben wir viele Vorteile.

 

In erster Linie bereitet es uns selbst Freude, auf diese Art und Weise Schokoladen herzustellen. Ines, die „Hauptproduzentin“, hat bereits 16 Jahre lang Erfahrung in diesem Bereich und möchte es nicht missen. Die Handarbeit hat zudem den Vorteil, dass energetisch gesehen die Liebe mit hinein fließt. Die positive Schwingung, die wir beim Herstellen empfinden und ausstrahlen, wird von der Schokolade aufgenommen und so an euch abgegeben. Wir vermeiden es daher, pflichtbewusst täglich unter jeden Umständen Schokolade zu produzieren, sondern wir produzieren nur dann, wenn unsere Schwingung positiv strahlt, ... wenn wir Freude daran haben.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass wir ein wenig experimentieren können, was nicht nur für uns als Hersteller Vorteile mit sich bringt, sondern auch für die "Kunden". Wir können neue Sorten ausprobieren ohne anschließend eine riesige Maschine reinigen zu müssen. Wir nehmen uns einfach eine kleine Menge der Schokolade ab und mischen sie mit Zutaten. So können wir schnell und einfach heraus finden, was wie schmeckt und welches Mengenverhältnis (nicht) passt. Anschließend brauchen wir nur das Werkzeug und die kleine Schüssel oder den Kessel reinigen. Ein jeder von euch hat die Möglichkeit, nach Absprache eigene Kreationen zu bestellen. Das heißt wir können mit euch zusammen schauen, welche Zutaten ihr mit Schokolade kombinieren möchtet und dies ggf. in die Tat umsetzen.

 

Unsere Schokoladen sind hochwertiger als die altbekannten klassischen Marken und NoNames aus den Geschäften. Natürlich möchten wir nicht abstreiten, dass es bei diesen Industriewaren nicht an Beleibtheit mangelt und es auch dort Billigware und hochwertige Produkte, und dennoch hat Qualität seine große Bedeutung. Unter Anderem, wenn es nicht nur um das reine Frustessen oder den Snack in der Brotdose für die Arbeit geht, sondern um den bewussten Genuss einzelner Schokoladenrippen. Unsere Schokoladen sind im Einkauf je nach Sorte schon so teuer wie das, was man im Süßigkeitenregal sonst so als Endprodukt findet. Dazu kommt dann noch die Zeit und Verpackungsmaterial. Unsere Schokoladen verzichten auf z.B. Fremdfette oder Nougat (nicht verwechseln mit der Füllung, wir sprechen hier von der reinen Grundschokolade). Unter den Zutaten finden wir nur max. 4 Zutaten: Kakao, Zucker, ggf. Milch und ggf. Emulgator. Keine Zusatzstoffe. Zudem sind unsere Schokoladen länger conchiert, was einen besseren Schmelz mit sich bringt.

 

Und zu guter letzt heben wir uns damit ab, dass wir nicht nur den reinen Geschmack entscheiden lassen, wer es ins Sortiment schafft, sondern wir vereinen gesundheitliche Vorteile mit Schokolade. Wir schauen, welche Kräuter, Nüsse und andere Zutaten sich wie gesundheitlich auswirken und können so z.B. speziell stillende Frauen ansprechen oder unsere energetischen Schokoladen speziell für jene, die die Vorteile kennen (lernen wollen).

Ja und nein. Zartbitterschokoladen sind immer vegan. Zartbitterschokoladen enthalten im Gegensatz zur Vollmilchschokolade keine Milch. Das ist neben dem Kakaoanteil der Grund, worunter sich Zartbitter- von Vollmilchschokoladen unterscheiden.

 

Unsere Milchschokoladen stammen aktuell noch aus klassischer Kuhmilch einfach aus dem Grund als dass wir erst einmal klein anfangen und uns dann langsam vergrößern möchten/ können, insbesondere aus finanziellen Gründen. Und auch wenn viele sich eine vegane Zukunft wünschen, leben wir noch in einer Zeit, wo Milchschokoladen gefragter sind als Milchersatz-Schokoladen. Zukünftig werden wir sicherlich vegane „Milch“Schokoladen im Sortiment führen, welche bereits sich in der eigenen Entwicklungsphase befindet, für den Start unserer kleinen Familienproduktion jedoch ist es anders nicht möglich. Veganer dürfen jedoch sehr gern unsere Zartbitterschokoladen genießen. Wir orientieren uns bei der Erstauswahl unserer Grundschokoladen also daher nach der Nachfrage und müssen uns leider nach unserem Budget richten, da wir alles als 5-köpfige Familie in Vorkasse gehen mussten, ehe sich alles einpendelt und hochwertig vom Verein aufgestockt oder ersetzt werden kann.

 

Da Ines 16 Jahre Berufserfahrung hat und somit sowohl die Lieferanten als auch seine Produkte und Preise kennt, haben wir einen realistischen Blick dafür, wie sich welche Trends entwickel(te)n, wie sich die Qualität unterscheidet, aber eben auch wie sich die Nachfrage für welche Schokoladen, Inhaltsstoffe und Herkünfte verhält. Produkte mit Milchersatz sind wesentlich teurer, als klassische Kuhmilch … und das muss in Vorkasse erst einmal gestämmt werden. Leider ist es uns nicht möglich, aus der Vereinskasse oder privaten Mitteln dieser Nachfrage nachzukommen.

 

Für all jene, die aus verschiedenen Gründen Milch meiden möchten oder müssen, können wir unsere Zartbitterschokoladen ans Herz legen oder um Geduld bitten, ehe auch die veganen Sorten Einzug in unser Sortiment erhalten.

Leider nein. Unsere Schokoladen enthalten aktuell noch klassischen raffinierten Zucker einfach aus dem Grund als dass wir erst einmal klein anfangen und uns dann langsam vergrößern möchten/ können. Und auch wenn viele sich eine zuckerfreie Zukunft wünschen, leben wir noch in einer Zeit, wo zuckerhaltige Schokoladen gefragter sind als zuckerfreie. Zudem ist Zuckerersatz wesentlich teurer als klassischer raffinierter Zucker, was uns sowohl den Einkauf (Vorkasse) erschwert als auch im Verkaufspreis sich widerspiegelt, was wiederum die Nachfrage senken wird. Bitte habt Verständnis dafür, dass es uns (noch) nicht möglich ist, diese Mehrkosten in Vorkasse leisten zu können.

 

Zum Nachdenken möchten wir noch Folgendes sagen: Schokolade ist aus unserer Sicht ein reines Genussmittel. Man verschlingt davon keine ganze Tafel sondern man nimmt sich bewusst eine kleine Menge davon ab, um diese bewusst zu genießen. Wenn nun in diesem kleinen Stückchen raffinierter Zucker verarbeitet ist, dann wird einem der Körper es nicht übel nehmen sondern kommt gut damit zurecht. Wenn man jedoch eine ganze Tafel futtert oder sonst ungesund lebt, dann wäre es vielleicht empfehlenswerter, seinen gesamten Zuckerkonsum zu überdenken und nicht in uns Chocolatiers den alleinigen Übeltäter zu suchen 😉

 

Zukünftig werden wir sicherlich Schokoladen mit alternativen Süßungsmitteln oder 100%igen Rohkakao im Sortiment führen, für den Start unserer kleinen Familienproduktion jedoch ist es jetzt anders nicht möglich. Wer zuckerarme Produkte wünscht, findet den niedrigsten Zuckergehalt in unserer 85 %igen Zartbitterschokolade oder in unserer 70%igen Bio Zartbitterschokoladen mit Rohrohrzucker.

Ja und nein. Unsere 70%ige Zartbitterschokolade stammt aus Bio Anbau in Peru (mehr dazu in der Navigation unter “unsere Schokoladen”). Damit wir das Bio Siegel führen dürfen, müssen wir jedoch extra Auflagen erfüllen und Gebühren zahlen, was am Ende mehr Aufwand und Kosten mit sich bringt als tatsächlich von Nutzen ist, da sich durch diesen bürokratischen Aufwand nichts an der Schokolade selbst verändert. Jede Sorte wird einzeln verarbeitet und anschließend unser Arbeitsplatz gereinigt, ehe eine neue Sorte gegossen wird. Eine Vermischung mit nicht-Bioschokoladen ist somit so gut wie ausgeschlossen, berechtigt uns jedoch ohne bürokratischen Aufwand nicht dazu, das Siegel zu führen. Das heißt: Ob wir ein BioSiegel führen oder nicht, unsere Schokolade ändert sich dadurch nicht.

Unsere Zutaten sind aus Kostengründen nur teilweise aus Bio Anbau.

 

Langfristig werden wir sicherlich auch im Vollmilchbereich auf Bio Schokoladen umsteigen, aktuell aber testen wir uns erst einmal heran, wie Nachfrage, Angebot und Budget -sowohl von uns wie auch von Kunden- sich verhalten. Im Bereich der Grundschokoladen orientieren wir uns an der bisherigen Erfahrung und der damit zusammenhängenden Beliebtheit und unseren eigenen Vorlieben.

Ob und wann wir im Bereich der Zutaten auf Bio umsteigen liegt in erster Linie an Nachfrage, Angebot und Budget. Realistisch gesagt sind Bioprodukte deutlich teurer, was wiederum auch die Schokolade teurer macht und irgendwann der Punkt erreicht ist, wo die Nachfrage aufgrund des Preises sinkt.

Wir werden daher eng mit euren Wünschen und Feedbacks zusammenarbeiten, um langfristig zu schauen, wohin unsere Wege führen. Sofern möglich können wir uns je nach Zutat auch vorstellen, (zusätzlich) Produkte aus eigenem Anbau zu verarbeiten.

Schaut daher gern regelmäßig auf unseren diversen SocialMedia Bereichen vorbei, wo wir euch über die Weiterentwicklung auf dem aktuellen Stand halten.

Sojalecithin ist ein Emulgator und sorgt dafür, dass sich die Bestandteile der Schokolade im flüssigen Zustand nicht trennen. Das erleichtert uns die Arbeit. Wer darauf verzichten möchte, kann unsere 70%ige Zartbitterschokoladen verwenden; sie ist frei von Emulgatoren. In unserem Burgella ist kein Soja- sondern Sonnenblumenlecithin verarbeitet.

 

Informationen zum Sojalecithin und deren gesundheitlichen Auswirkungen findet ihr z.B. hier

Hier kommen verschiedene Aspekte zusammen. In erster Linie ist es so, dass wir aus verschiedenen persönlichen Gründen mehr unsere Berufung leben möchten als im klassischen Berufsleben diversen Pflichten nachkommen zu müssen. Dennoch ist Geld ein wesentlicher Bestandteil des Lebensunterhaltes, auch wenn viele es sich anders wünschen oder unrealistische Vorstellungen von gratis Arbeit haben. Mit der Arbeit als und für Vereinsmitglieder haben wir die Möglichkeit, Berufung und Gewährung des Lebensunterhalts zu faireinen. Dadurch sind nicht nur wir als Hersteller und Vertreiber wesentlich glücklicher sondern es ermöglicht es uns zudem, die Produkte günstiger anzubieten, da weniger Nebenkosten anfallen als es im klassischen Einzelunternehmen der Fall wäre. Mindestens genauso wichtig ist jedoch der Aspekt, dass wir Sorten kreieren, die vorher kaum jemand auf den Markt gebracht hat. Wir sind selbstverständlich fest davon überzeugt, dass diese Sorten nicht nur ein Gaumenschmaus sind sondern auch seine gesundheitlichen Vorteile mit sich bringt, dennoch möchten wir in einer Gemeinschaft arbeiten, mit Feedbacks die tatsächliche Wirkweise „erforschen“ und gemeinsam Neues schaffen. Wir legen daher Projekte an, wo jede Schokolade ihren Platz findet. Als Vereinsmitglied hat ein jenes daher die Möglichkeit, an dieser Forschung teilzunehmen und aktiv mitzuwirken, eigene Ideen einzubringen, Verbesserungen vorzuschlagen oder mittels positiver Feedbacks Teil dessen zu sein, die Produktion dieser Sorten aufrecht zu erhalten. Im Verein sind wir eine Gemeinschaft, wo wir uns gegenseitig unterstützen, gemeinsam Neues schaffen und Bewährtes behalten. Mit der Mitgliedschaft im Verein profitierst du nicht nur darin, in unserem Shop einkaufen zu können sondern auch darin, Teil eines großen Netzwerks zu sein, Kontakte zu knüpfen, Hilfe anzubieten und erhalten zu können. Gemeinsam schaffen wir Großes. Wir sind die Veränderung, die wir sehen wollen. Ein Team, welches nicht aus Pflicht seinen Job ausführt und als reiner Konsument Waren einkauft sondern ein Team aus Menschen, die mit ihrer Berufung andere Menschen wieder dazu bewegt, die hergestellten Waren und Produkte zu schätzen, zu genießen und den wahren Wert zu kennen und in Kommunikation an stetiger Optimierung arbeitet. Wer nun denkt, wir seien Systemgegner: Nein, wir sind keine Systemgegner, aber wir sehen im Vereinswesen im Gegensatz zum Einzelunternehmen durchaus Vorteile für die Verwirklichung unserer Leidenschaft, Schokolade zu kreieren und Menschen damit glücklich zu machen.

Unsere Produktion findet in einem eigens dafür her gerichteten Raum statt. Hier wurde gemäß hygienischer Vorgaben nach bestem Gewissen alles eingerichtet und gepflegt. Möbel, Werkzeuge und Kühlung stammen aus klassischem Gastrohandel. Gearbeitet wird in Arbeitskleidung und selbstverständlich Körperhygiene, regelmäßiges Händewaschen und Desinfektion gewahrt. Regelmäßig wird der Raum grundgereinigt und die Lebensmittel gut verschlossen gelagert. Das Fliegengitter verhindert das Eindringen von Insekten bei Durchlüftung des Raumes. Auf das Tragen von Handschuhen verzichten wir bewusst, da erfahrungsgemäß ein Konditor ohne Handschuhe ein wesentlich besseres Gefühl für die Sauberkeit seiner Hände bekommt als jemand, der mit Handschuhen sämtliche Gegenstände anfässt ohne zwischendurch die Handschuhe zu waschen oder zu wechseln.Handschuhe sind in der Konditorei erfahrungsgemäß mehr ein optisches Sicherheitsgefühl als dass es tatsächlich hygienischer ist.

Unsere Schokoladenmanufaktur ist eine reine Manufaktur. Das bedeutet, dass wir nicht die Kakaobohnen geliefert bekommen und diese weiter verarbeiten sondern aus der Grundschokolade arbeiten und veredeln. Würden wir von der Kakaobohne an beginnen, bräuchten wir wesentlich mehr Ausbildungen, Wissen, Maschinen, Platz, Personal und Zeit, da in einem aufwändigen Verfahren und tagelanger Conche aus Kakaobohnen und Zutaten die Schokolade wird. Die Arbeitsschritte und ab wann unsere Arbeit beginnt, könnt ihr im Innendruck der Schokoladenverpackung/ Banderole grafisch entnehmen..

Als Konditor ist es unsere Pflicht, schon ab Beginn der Ausbildung hygienisch geschult zu werden und Kurse dazu besuchen zu müssen. Ohne dieses Zertifikat dürfen wir nicht in einer Konditorei arbeiten. Außerdem wurde ich jährlich in der Sylter Schokoladenmanufaktur über die hygienischen Vorschriften informiert, sodass ich hier guten Gewissens hygienisch arbeiten kann. Die Arbeitskleidung wird nur zum Arbeiten getragen, heiß gewaschen und die Hände vor jedem Arbeitsbeginn desinfiziert. Wer krank ist oder eine angehende Krankheit befürchtet, kuriert sich erst aus, ehe er die Arbeit wieder aufnimmt.

Wir verwenden nach bester Sorgfalt nur die Schokoladen und Zutaten, welche wir für die jeweilige Sorte benötigen. Ehe eine neue gemischt und gegossen wird, wird der Arbeitsplatz inkl. sämtlicher Arbeitsutensilien selbstverständlich gereinigt. Dennoch lässt es sich nicht vermeiden, dass Spuren übrig bleiben oder unbeabsichtigt irgendwo hinein fallen, das gilt für uns ebenso wie für die Hersteller unserer zu verarbeitenden Produkte. Wir möchten ausschließen, dass jemand, der empfindlich/ allergisch auf Spuren reagiert, mit unseren Schokoladen gesundheitliche Probleme bekommen könnte und sichern uns und euch ab, indem wir den entsprechenden Hinweis vermerken.

Das Teuerste an den Schokoladen ist hier nicht der eigentliche Kauf, sondern dass wir als Verein arbeiten. Die fertigen Erzeugnisse entstammen keinem klassischen Gewerbe, sondern sind ein Vereinsprojekt. Das heißt in erster Linie geht es darum, dieses Projekt zu fördern und zu erforschen. Durch zahlung eines Förderbeitrags hat man jedoch die Möglichkeit, Ergebnisse aus diesem projekt zu erhalten. Daher gibt es die Möglichkeit, einen Teil des Förderbeitrags in Form der Erzeugnisse "zurück" zu erhalten oder aber das Projekt frei ohne Erhalt von Erzeugnissen zu fördern.

 

Wir arbeiten hier mit viel handarbeit: Während die Industrie ihre Schokolade wortwörtlich am Fließband herstellt, beansprucht das Herstellen per Hand wesentlich mehr Zeit, Wissen, Feingefühl, Begeisterung und Liebe. Dazu zählt nicht nur das reine Gießen, sondern auch das Temperieren, das Herausnehmen aus den Formen und das anschließende Verpacken per Hand. Auch die Vorarbeit wie das Erstellen der Zutatenliste, Nährwerttabelle und Erstellung und Verwaltung des Shops beanspruchen sehr viel Zeit. Nicht zu vergessen natürlich all jene Schritte, die notwendig sind, noch bevor die Schokolade überhaupt verarbeitet werden kann. All diese Vorarbeit wird geleistet aus dem kleinen Topf der Vereinskasse, dessen Topf anfänglich nur von uns selbst befüllt wurde, ehe durch die Abgabe der Erzeugnisse Förderbeiträge erzielt werden können.

 

Wir verwenden hochwertige Sorten, welche im Einkauf schon so teuer sind wie die Klassiker, die man im Supermarktregal findet und wir hier weder von Lindt noch von den 50 Cent Tafeln sprechen, sondern von der Preisklasse dazwischen. Die Qualität einer Schokolade steigt durch die Wahl der Kakaobohne, durch die Dauer der Conchierung und durch den Verzicht von Fremdfetten. Eine unter “Hausfrauen” beliebte selbstgemachte Schokolade mit Kokosöl beispielsweise ist genau genommen “gestreckt”, da sie mit Fremdfetten versehen wurde, ebenso wie die Kuchenglasur mit Fremdfetten “gestreckt” wurde oder in manch anderen bekannten Industrieschokoladen beispielsweise Butterreinfett verarbeitet wurde (nicht in der Füllung, sondern in der Grundschokolade!) und somit die Schokolade dadurch minderwertig macht. Ob es schmeckt, ist eine andere Sache, hier geht es nicht um den Geschmack, sondern um die Qualität, und genau diese Qualität macht sich wiederum im Preis bemerkbar.

 

Allerdings “geht noch mehr”. Das heißt je nach Zutat sind vereinzelte Sorten bei uns teurer als andere, einfach aus dem Grund als dass die Zutaten so teuer sind, dass der bei uns übliche Allgemeinpreis dies nicht auffangen kann. Auch in der Schokoladen- oder Milchqualität sowie der Art der Süßung und Kakaoanteils gibt es Teureres als das, was wir im Sortiment führen. Da uns dieser Einkauf finanziell nicht möglich ist, verzichten wir (erst einmal) darauf (s.o.). Wir konzentrieren uns daher auf eine gute Qualität, werden langfristig aber sicherlich aufstocken, ggf. auch umsteigen. Letztendlich bestimmt Nachfrage das Angebot, wenn auch trotzdem wir selbst “das letzte Wörtchen sprechen”

Obwohl es schon fast normal ist, dass Schokoladen im Kühlschrank gelagert werden, möchten wir an dieser Stelle empfehlen, es nicht zu tun. Grund dafür ist, dass im Kühlschrank der Zucker aufgrund der Feuchtigkeit auskristallisiert und dieser sich dann schmierig/ klebrig auf der Oberfläche absetzt. Das ist nicht nur optisch und in der Handhabung von Nachteil, sondern fördert auch die Ansiedlung von Keimen, d.h. die Schokolade verdirbt schneller.
Das andere ist, dass die Schokolade erst ihren vollen Geschmack entfalten kann, wenn der Schmelz mit wirkt. Nimmt man eine kalte Schokolade in den Mund, nimmt man weniger vom Geschmack wahr, als bei der idealen Temperatur von 15-18°C. Sollte eine kühle Lagerung, z.B. aufgrund heißer Sommermonate, nötig sein, dann empfehlen wir euch, die Schokolade in einem Behälter zu verschließen, und diesen Behälter im Kühlschrank aufzubewahren. Vor dem Verzehr lasst ihr die Schokolade ein wenig bei Zimmertemperatur liegen.

Die idealen Lagerbedingungen sind trocken, lichtgeschützt an einem dunklen, geruchtsneutralen Ort.

Ja und nein. Unsere 70%ige Zartbitterschokolade stammt aus Fairtrade Anbau in Peru (siehe Video). Damit wir das Fairtrade Siegel führen dürfen, müssen wir jedoch extra Auflagen erfüllen und Gebühren zahlen, was am Ende mehr Aufwand und Kosten mit sich bringt als tatsächlich von Nutzen ist, da sich durch diesen bürokratischen Aufwand nichts an der Schokolade selbst verändert. Jede Sorte wird einzeln verarbeitet und anschließend unser Arbeitsplatz gereinigt, ehe eine neue Sorte gegossen wird. Eine Vermischung mit -nicht-Fairtrade-Schokoladen ist somit so gut wie ausgeschlossen, berechtigt uns jedoch ohne bürokratischen Aufwand nicht dazu, das Siegel zu führen.

 

Unsere Zutaten sind nur teilweise aus Fairtrade Herkunft.

 

Langfristig werden wir sicherlich auch im Vollmilchbereich auf Fairtrade Herkunft umsteigen, Aktuell müssen wir sowohl finanziell wie auch aus organisatorischen Gründen einen Mittelweg finden.

 

Schaut daher gern regelmäßig auf unseren diversen SocialMedia Bereichen vorbei, wo wir euch über die Weiterentwicklung auf dem aktuellen Stand halten.

Unsere Schokoladen sind größtenteils in Pergamentersatzpapier eingepackt, welche kompostierbar sind, nur einzelne ausgewähöte Sorten werden in Alufolie eingepackt. Die Banderole besteht aus bedrucktem Papier (glanz). Die Tüten sind aus Cellulose und somit ebenfalls kompostierbar. Die Etiketten der Tütenwaren bestehen aus bedruckter Pappe. Das Etikett auf Gläsern besteht ebenfalls aus Öko Papier. Unsere Versandkartons wurden nicht extra gekauft sondern bereits verwendeten Kartons “ein zweites Leben geschenkt”.

Wir versuchen, soweit möglich die Erzeugnisse ökologisch und nachhaltig einzupacken, können jedoch manche nachteiligen Einsätze (wie zum Beispiel Tesa oder Tacker zum Halten) nicht verzichten.

Hinweis: Wir vermuten, dass der Einsatz von Pergamentersatz mit der Zeit den hochwertigen Schokoladengeschmack beeinträchtigt, da Schokolade anfällig ist für Umgebungsgerüche. Wir empfehlen daher, die Schokoladen bereits vor Ablaufdatum zu verzehren und bis dahin an einem geruchsneutralen Ort bei 15-18°C zu lagern.

Schokolade sollte glänzend sein und weder weiße Punkte noch einen klebrigen Film aufweisen. Beim Brechen hört man den klassischen Knack (Ausnahme vegane “Milch”Schokolade).

 

Entdeckst du nun weiße Flecken, Punkte, eine eher luftige Qualität oder einen klebrigen Film, dann stimmte etwas mit der Temperatur nicht. Das heißt die Schokolade ist bei ungünstigen Temperaturen wieder auskristallisiert. Das passiert zum Beispiel bei falscher Lagerung, etwa wenn der Raum zu warm (z.B. Sonneneinstrahlung durchs Fenster) oder zu feucht (z.B. Lagerung im Kühlschrank).

 

Das heißt, die weißen Verfärbungen bedeuten, dass die Kakaobutter sich getrennt hat und somit sich ungleichmäßig sichtbar verteilt. Eine klebrige Schicht auf der Schokolade bedeutet, dass der Zucker Feuchtigkeit gezogen hat. Beides sieht zwar unschön aus und verändert den Geschmack, ist jedoch nicht in dem Sinne verdorben.

 

Unsere Schokoladen werden temperiert eingepackt, jedoch sind auch wir nicht frei von Fehlern, auch wir können Fehler übersehen oder bei der Lagerung etwas versäumt haben. Sollte die Schokolade dich nicht in dem Zustand erreicht haben, wie sie es sollte, dann nimm gern Kontakt mit uns auf und wir versuchen heraus zu finden, worin die Ursache liegt und welche Lösung wir finden. Wir werden dann unsere Charge überprüfen und entsprechend schauen, ob und wie wir handeln.

Da wir nicht allzu fern von dem bekannten Produzenten entfernt wohnen, werden wir häufig als erstes mit dieser Frage konfrontiert. Daher möchten wir hier antworten:

 

Nein, wir möchten keine Konkurrenz sein einfach aus dem Grund, weil Zotter viel zu groß ist und mehr Maschinen- als Handarbeit an der Tagesordnung steht. Auch wir finden es spannend, welche Einblicke er gewährt, welches Angebot er hat und dass man dort wirklich einen faszinierenden Tagesausflug hin planen kann, dennoch möchten wir kein “Mega-Unternehmen” sondern unsere Berufung im kleinen Rahmen erhalten. Wir wollen uns nicht in riesige Arbeit stürzen und arbeiten auch nicht gewinnorientiert (daher auch als Verein und nicht als Gewerbe s.o.). Zotter beginnt seine Arbeitsschritte bereits bei der Kakaobohne, wir hingegen erst bei der Schokolade selbst (s.o.). Zotter lässt die Mitarbeiter an Maschinen und Fließband arbeiten, wir hingegen temperieren und gießen mit Hand, Sorte für Sorte jeweils einzeln. Zotter hat viele Angestellte, wir hingegen wollen als Familien”betrieb” klein bleiben.

 

Das soll keine Kritik für Zotter sein, im Gegenteil. Das Unternehmen ist auf jeden Fall einen Besuch Wert, aber es ist eben ein völlig anderes Konzept.

 

Abgesehen davon mögen wir das Thema Konkurrenz nicht gerne. Es geht nicht darum, in Wettbewerb zu gehen, besser sein zu wollen, erfolgreicher oder beliebter. Es geht nicht darum, möglichst viel zu verdienen oder bessere Bewertungen zu bekommen. Auch auf einem Wochenmarkt steht in Bauer neben dem Anderen ohne die Konkurrenz darin zu sehen. Wir sind der Meinung, dass bei jeder Art von Arbeit jeder sich selbst treu bleiben sollte. Die Motivation, das zu tun was wir tun, sollte aus dem Herzen und dem inneren Feuer heraus kommen, weil wir Spaß an dem haben, was wir tun. Wir streben nicht danach, in Konkurrenz zu gehen sondern das zu tun, was uns erfüllt. Und wir machen einfach gern Schokolade. Ob Zotter, Lindt, NoName oder was auch immer in der Nähe ist oder nicht, spielt keine Rolle 😉

Nein, unser Arbeitsschritt beginnt nicht bei der reinen Kakaobohne. Ein Eiscafé beginnt auch nicht bei der Rohmilch und ein Bäcker nicht beim reinen Weizenkorn.

Um die Kakaobohnen verarbeiten zu können, bedarf es viele Arbeitsschritte, Maschinen und Zeit mehr. Das ist aktuell weder aus finanziellen Gegenbenheiten möglich noch haben wir die Räumlichkeiten oder die Zeit dazu.

 

Wir beginnen unsere Arbeitsschritte bei der Schokolade selbst, welche wir in größeren Mengen geliefert bekommen und dann weiter verarbeiten. Daher haben wir auch keinen direkten Einfluss auf die Zutaten oder Rösttemperaturen, außer dass wir die Schokoladen als Solche auswählen und bestellen.

 

Auf unserer Banderole sowie auf den Visitenkarten haben wir den Werdegang grafisch dargestellt. Unseren Lieferanten könnt ihr in unserem Video anschauen.

 

Ja, auch als Wiederverkäufer bieten wir unsere Schokoladen an. Die Mindestabnahme liegt dann bei 100 Tafeln. Nach Zahlung des Förderbeitrags, welchen wir vorba gemeinsam besprochen haben, erhälst du dann von uns mehr Erzeugnisse als es normalerweise üblich ist. Wahlweise können unsere Erzeugnisse so wie sie sind abgenommen werden oder mit eigenem Layout versehen werden. Welche Möglichkeiten es gibt, kann gern im persönlichen Gespräch abgeklärt werden. Dennoch gilt auch für Wiederverkäufer, dass wir ein Verein sind und nur an Vereinsmitglieder die Erzeugnisse rausgeben können. Die Firma oder die zu bestellende Person/ Mitarbeiter, welche bestellen möchte, muss dementsprechend bei uns Vereinsmitglied sein, um Bestellungen aufgeben zu können.

Gern erklären wir dir hier, wie sich die Versandkosten berechnen.

 

Aufgrund der ungünstigen Öffnungszeiten der Post vor Ort und der Abhängigkeit des Versandgewichts und somit stark schwankenden Versandkosten je nach Schokoladenbestellung, haben wir uns entschieden, alle unsere Bestellungen via Hermes zu versenden. Haushaltsübliche Mengen passen in ein Standardpaket hinein unabhängig ihres Gewichts. Zudem hat Hermes wesentlich bessere Öffnungszeiten und kann auch am Wochenende aufgesucht werden, was es für uns organisatorisch wesentlich einfacher macht, als von diversen Schließzeiten der Post abhängig zu sein.

 

Die Versandkosten sind im Warenkorb einsehbar und somit keine “Überraschung”, sie gelten unabhängig von Anzahl der Erzeugnisse oder dessen Gewicht.

 

Aus ökologischen Gründen versuchen wir, die Versandverpackungen so klein wie möglich zu halten. Damit die Schokoladen daher nicht im Versandkarton mit “Unmengen” an Füllmaterial platziert werden, greifen wir ggf. auf Briefumschläge zurück. Wir sparen dabei allerdings nicht an Versandkosten. Die Versandkosten können gern auch selbst auf der Homepage von Hermes eingesehen werden 

 

Würden wir bei kleinen Mengen vergünstigt auf Briefversand über die Post zurück greifen, würde dies bedeuten, dass wir einerseits an die ungünstigen Öffnungszeiten gebunden sind, andererseits dieser Brief dann nicht versichert ist. Sollte es dann mal dazu kommen, dass Post beim Besteller nicht ankommt, kann es weder von uns noch von der Post überprüft werden. Zudem hätte der Briefversand mehrere organisatorische Nachteile für uns.

 

Ggf. generieren wir einen kleinen Aufschlag zu dem, was Hermes verlangt. Damit finanzieren wir Fahrtwege zu Hermes, da die Pakete nicht bei uns abgeholt sondern extra hingebracht werden müssen. Überschüsse, zum Beispiel weil viele Pakete auf einmal abgegeben werden, kommen gemäß der Vereinsstatuten dem Verein bzw. dem “Projekt Elysische Schokoladen” zugute. Die Versandkosten sind, wie auch die Preise der Erzeugnisse, nicht gewinnorientiert berechnet sondern dienen der Förderung des Projekts.

Schokoladen fördern und unterstützen

Hier erfährst du, wie du das "Projekt Elysische Schokoladen" unterstützen und fördern kannst, angefangen von einem einfachen "Like" auf Sozial Media bis hin zu großen Förderbeiträgen.

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